Kategoriearchive: Dunkle Realität 

Der Sinn von social networking scheint darin zu bestehen, auf jeder neuen Plattform die gleichen Leutchen um sich zu versammeln …

Zuviel Zeit und Gedanken mit dem Einrichten der Zelle verbracht
und nicht realisiert, dass die Zellentür immer offen stand …
immer versucht, die Zelle zu vergrößern, statt sie zu verlassen

Pseudodevote Betroffenheitsvirtuosen

Update

Angeregt durch das Posting von Reizzentrum gestern, habe ich diesen Artikel wieder rausgekramt und ein bisschen ergänzt. Unterstützung hilft mehr als Lästern …

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So, nachdem ich eine Weile nachgedacht hab, ist mir klargeworden, es es mir keine Probleme macht, wenn Jan, Kai, Susi oder sonstige menschliche Personen meine Daten bekommen. Es ist diese nicht mehr überblickbare unsichtbare Spur, die mich wirklich ängstigt und die ich nicht verhindern kann. Hier ein paar Tools, um um die Spuren ein ganz kleines bisschen zu verwischen.

Anonym suchen ohne auf das Wissen der großen Suchmaschine zu verzichten, kann man mit Scroogle

Browswer:

Wenn nicht jeder mitbekommen soll, auf welcher Seite man vorher rumgesurft ist, kann man sich RefControl für den Firefox installieren. In diesem Addon kann man bestimmen, ob überhaupt ein Referer angezeigt wird und wenn ja mit welchem Inhalt.

Cookies und sonstige private Daten kann man automatisch beim Beenden der Sitzung löschen lassen.

Blogs:

Eigene Domains sind nie anonym. Jeder, der weiss wo er nachschlagen muss, bekommt den Besitzer einer Domain heraus (z.b. hier). Es macht also überhaupt keinen Sinn, auf dem Blog den Namen nicht zu nennen oder ein Pseudonym zu benutzn, wenn man dann doch über die eigene Domain veröffentlicht. Kostenlose Weblogs werden genug angeboten (hier dann mit Wegwerf-Emailadresse anmelden).

Email und sonstige Adressangaben im Impressum kann man mit Unicode verschlüsseln (z.B. hier)

Email:

“Anonyme” bzw. sogenannte Wegwerf-Emailadressen bekommt man u.a. hier

Proxy:

Download und Erklärung gibt es z.B hier

Ansonsten sollte man sich öfter mal klarmachen, was man da eigentlich tut. Man kann das Internet nicht löschen!

Vier Fragen, die man mit JA beantworten sollte, bevor man irgendeinen Publish-Button drückt:

Dürfen meine Eltern es lesen?
Dürfen meine Kinder es lesen?
Darf es mein Partner lesen?
Darf es mein Chef lesen?

Wußtet ihr, dass die Zugriffsstatistiken der WordPress-Blogs öffentlich zugänglich sind… zumindest die von Leuten wie mir, die ihr kostenloses Blog direkt bei WordPress haben. Der Link ist im Quellcode zu finden…